
Das Handbuch der guten Vertragssprache
Verträge verständlich formulieren, prüfen und auslegen
Präzise Vertragssprache für Praxis und Ausbildung
Fast alle Verträge sind zu lang und zu kompliziert. Man braucht unnötig lange, um sie zu lesen, zu verstehen, zu überarbeiten und zu verhandeln und am Ende kommt es trotzdem oft zu Missverständnissen.
Das Handbuch der guten Vertragssprache zeigt auf 400 Seiten anhand von über 1.500 Beispielen aus der Praxis und mit über 200 klaren Empfehlungen, wie man alle wichtigen Regelungen und Begriffe so kurz, klar und einfach formuliert, dass man sie leicht und richtig versteht.
Verlag: C.H.BECK
ISBN: 978-3-406-83980-1
79,00 €
Warum klare Vertragssprache Fehler und Risiken reduziert:
- Verträge schneller und leichter erstellen und überarbeiten (weniger interne Nachfragen und Abstimmungen)
- schneller verhandeln (weniger Angriffsfläche für Diskussionen)
- weniger Missverständnisse und Streit über Wortlaut
- Regelungsarten und typische Regelungselemente sicher unterscheiden und konsistent formulieren (z. B. Pflichten, Obliegenheiten, Ansprüche, Fristen/Termine, Definitionen)
- Formulierungsrisiken erkennen (z. B. mehrdeutige Bezüge, Attribute, unklare Verknüpfungen)
- Verträge richtig auslegen: die Wirkung typischer Wörter und Verknüpfungen verstehen (z. B. „bis“, „wenn/falls“, „oder“/„und“, „angemessen“)
Typische Formulierungsunterschiede aus der Vertragspraxis:
- Was ist eine gute Vertragsüberschrift?
- Schreibt man besser „ist verpflichtet, zu informieren“, „hat zu informieren“ oder einfach nur "informiert“?
- Aus welcher Perspektive regelt man eine Pflicht? Als Pflicht aus Sicht des Verpflichteten oder als Anspruch aus Sicht des Berechtigten?
- Wie formuliert man Rechte, Verbote, Feststellungen oder Voraussetzungen am besten? Welche Formulierungen sollte man vermeiden?
- Ist es sinnvoll, „und/oder“ zu schreiben oder reicht ein bloßes "oder"?
- Was ist der Unterschied zwischen „ungeachtet“ und „unbeschadet“ und was kann man stattdessen schreiben?
- Wann, wie und wo definiert man etwas am besten im Vertrag?
- Sollte man "insbesondere, aber nicht nur" schreiben oder reicht "insbesondere"? Welche Klarstellungen in Verträgen sind überflüssig?
- Bedeutet "bis zum 25.03.", dass der 25.03. noch eingeschlossen ist?
Diese Fragen und noch hunderte mehr beantwortet das Buch anhand von über 1.500 Beispielen aus der Praxis.
Zielgruppen im Überblick:
- für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die für ihre Mandaten Verträge erstellen und prüfen,
- für Mitarbeitende in Rechtsabteilungen, die für ihr Unternehmen Verträge erstellen und prüfen,
- Mitarbeitende anderer Abteilungen mit Vertragsbezug (z. B. Einkauf)
- für Jurastudentinnen und -studenten.

Der direkte Weg zum Ziel
Über den Autor
Als M&A- und Versicherungsjurist habe ich über 25 Jahre Erfahrung im Entwerfen, Verhandeln, Anwenden und Auslegen von Verträgen.

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